- Funktion der Gluconeogenese
- Ort und Ausgangsstoffe der Gluconeogene.
- Stimmulation der GNG in der Leber
- Fasten
- Schnelles oder langsames Abnehmen?
Nahrungsmangel
Das Hungergefühl signalisiert vor Allem, dass die Glykogenvorräte langsam zur Neige gehen und es Zeit wird, diese wieder aufzufüllen.
Wenn die Nahrungsaufnahme die noch längere Zeit ganz oder weitgehend unterbleibt, kommt es im Verlauf von etwa 3-4 Tagen zu einer radikalen Umstellung des Energiestoffwechsels. Das Hungergefühl verliert sich, der Mensch fastet.
Die Energiespeicher eines gesunden und normal ernährten Menschen reichen aus, um ohne Nahrungsaufnahme 2-3 Monate überleben zu können, vorausgesetzt, das ausreichend viel Wasser getrunken wird. Empfohlen werden 3 Liter Wasser pro Tag.
Bei einem normal ernährten Menschen umfassen die Energiespeicher
· Ca. 12 kg TAG (ca. 500000 kj)
· Ca. 400 g Glykogen ( ca. 7000 kj)
· Ca. 50% der 6-7 kg Protein im Körper (ca. 50000 kj)
Merke:
· Im fasten sind die TAG der entscheidende Energieträger
· Da Insulin alle Prozesse stimuliert, die einen Aufbau der Energiespeicher erleichtern, wird seine Ausschüttung im Fasten gehemmt. Nur so können die Energiespeicher in kontrollierter Weise abgebaut werden.
Da der Organismus normalerweise auf ca. 180 g Glucose pro Tag angewiesen ist, sind die Glykogenreserven selbst bei geringer körperlichen Aktivität schnell erschöpft
Wenn ein baldige Kohlenhydrataufnahme unterbleibt, beginnt nach einigen Stunden die Synthese von Glucose durch die Gluconeogenese. Sobald die Gluconeogenese einen größeren Umfang erreicht, spricht man vom Hungerstoffwechsel. Es ist zu betonen, dass mit der Gluconeogenese kein unmittelbarer Energiegewinn verbunden ist. Vielmehr erfordert die Synthese von 1 Mol Glucose einen Aufwand von 6 Mol ATP.
Die zur Gluconeogenese erforderliche Energie wird im Wesentlichen durch ß-Oxidation der Fettsäuren, also durch den Abbau von TAG gewonnen.




































